1830, gleichzeitig mit dem Bau der ersten Strasse durch das Kempttal, wurde am heutigen Standort die Spinnerei mit Wasserkraftanlage errichtet. Doch das Unternehmen brachte seinen Gründern kein Glück und schon 1841 übernahm der „Spinnerkönig" Heinrich Kunz, bekannt als sehr erfolgreicher aber auch rücksichtsloser Unternehmer, das gesamte Areal.
Dieser erweiterte die Anlage ständig, erneuerte den Maschinenpark und integrierte die Spinnerei Oberkempttal in sein Imperium. Zwischen 1876 und 1896 wurden die beiden Kosthäuser und das so genannte Waschhaus hinzugefügt.
Nach dem ersten Weltkrieg veräusserten die Erben Kunz' das Areal, das fortan Weberei und Ausrüsterei Kempttal (WAK) hiess. 1955 wurde die Produktion stillgelegt und die ehemaligen Betriebsgebäude an Gewerbetreibende vermietet.
2009 beginnt mit der vollständigen Erneuerung des Areals durch die SBT Real Estate AG eine neue Ära.
